Mehr Geld für Lernförderung statt teurer Covid‑Tests
abgestimmt am
17.11.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, dass die Bundesregierung im Jahr 2023 mehr Geld für Fördermaßnahmen zur Aufholung von Lernrückständen bereitstellt, weil bisher Milliarden für Covid‑Tests ausgegeben wurden und die Schulen während der Pandemie mehrfach geschlossen waren.
einfache MehrheitXXVII17.11.2022
Entschließung
Bildung
Gesundheit
Organisation des Unterrichtswesens
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Im Haushaltsentwurf 2023 sind 120 Millionen Euro für Covid‑Tests und verwandte Gesundheitsmaßnahmen vorgesehen, während nur 118 Millionen Euro für Bildungsförderungen geplant sind.
Die wiederholten Schulschließungen haben zu erheblichen Lernrückständen geführt, die nun schnell ausgeglichen werden müssen.
Der Antrag fordert den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, ein ausreichendes Budget für zusätzliche Fördermaßnahmen im Jahr 2023 bereitzustellen.
Die Antragsteller sehen die bisherigen Ausgaben von rund vier Milliarden Euro für Covid‑Tests als unverhältnismäßig hoch an und fordern eine Umverteilung zugunsten der Bildung.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.