Entschließungsantrag: Aktives Vorgehen gegen Christenverfolgung weltweit
abgestimmt am
15.12.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Bundesregierung auf, sich aktiv gegen die weltweite Verfolgung von Christen einzusetzen – basierend auf alarmierenden Zahlen des Weltverfolgungsindex und Berichten über antichristlich motivierte Straftaten in Europa.
einfache MehrheitXXVII15.12.2022
Entschließung
Religion
Menschenrechte
Internationale Beziehungen
Schwerpunkte
Die aktuelle Lage zeigt einen deutlichen Anstieg von Gewalt, Inhaftierungen und Angriffen auf christliche Einrichtungen weltweit.
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, sich sowohl in der EU als auch auf bilateraler und multilateraler Ebene für den Schutz von Christen einzusetzen.
Die Zahlen des WVI belegen, dass 360 Millionen Christen im letzten Jahr stark diskriminiert oder verfolgt wurden – ein Anstieg um 20 Millionen gegenüber dem Vorjahr.
Afghanistan steht laut aktuellem WVI an erster Stelle der Gefahr für Christen, gefolgt von Ländern mit muslimischer Mehrheit wie Nordkorea, Somalia und Libyen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.