Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C) in Österreich
abgestimmt am
26.03.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung stärkere Strafmaßnahmen, Informationspflichten im Eltern‑Kind‑Pass, Schulungen für das Gesundheitspersonal und einen prüfenden "FGM‑Schutzbrief", um weibliche Genitalverstümmelung in Österreich zu verhindern.
einfache MehrheitXXVIII26.03.2026
Entschließung
Frau
Gesundheit
Opferhilfe
junger Mensch
Menschenrechte
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Die Strafverfolgung von FGM/C soll verschärft und die Durchführung härtest möglich bestraft werden.
Eine Informationspflicht für Ärzt*innen und weiteres Gesundheitspersonal im Eltern‑Kind‑Pass wird eingeführt, um Betroffene frühzeitig zu erkennen.
Ein Sensibilisierungspaket für das Personal in Gesundheitsberufen wird erarbeitet und beschlossen.
Informationen über FGM/C werden in die Ausbildung von Hebammen, Gynäkolog*innen und verwandten Berufen integriert.
Die FPÖ-Abgeordnete Rosa Ecker bemängelt, dass der neue Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen zu sehr auf langfristige Prävention statt auf sofortigen Schutz setzt. Zudem fordert sie eine bessere Erfassung der Gesundheit junger Frauen, um Gewalt wie Genitalverstümmelung besser erkennen zu können.
Die SPÖ-Abgeordnete betont die Notwendigkeit eines umfassenden Schutzes gegen Gewalt an Frauen. Sie unterstützt den neuen Nationalen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen wie digitalem Tracking und dem Konsensprinzip.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.