Einführung einer verpflichtenden Gesundheitsuntersuchung für weibliche Jugendliche
abgestimmt am
26.03.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung die Einführung einer systematischen Gesundheitsuntersuchung für junge Frauen vor dem 18. Lebensjahr, um gesundheitliche Risiken früh zu erkennen und Daten zum Gesundheitszustand zu sammeln.
einfache MehrheitXXVIII26.03.2026
Entschließung
Frau
Statistik
Gesundheit
junger Mensch
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Rund 11.000 Mädchen und Frauen sind in Österreich von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C) betroffen, weitere 3.000 gelten als gefährdet.
Es fehlen umfassende statistische Erhebungen und systematische Untersuchungen zum tatsächlichen Ausmaß und den gesundheitlichen Folgen von FGM/C in Österreich.
Männliche Staatsbürger ab 17 Jahren müssen eine verpflichtende medizinische Untersuchung zur Feststellung der Wehrdiensttauglichkeit absolvieren; für weibliche Jugendliche gibt es kein vergleichbares Programm.
Der Antrag schlägt die Einführung einer medizinischen Vorsorgeuntersuchung für weibliche Jugendliche vor dem 18. Lebensjahr vor, um Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.