Monitoringbericht 2025 zur Zielsteuerung‑Gesundheit
abgestimmt am
26.02.2026
Zusammenfassung
Der Monitoringbericht 2025 bewertet die Zielsteuerung‑Gesundheit für das Jahr 2024. Während die Gesamtausgaben 2023 die Ausgabenobergrenze um fast 14 % überstiegen, unterschreiten die Länder und die gesetzlichen Krankenversicherungen ihre jeweiligen Obergrenzen. Der Bericht zeigt Fortschritte bei ambulanten Strukturen (PVE‑Ausbau, steigende e‑Card‑Nutzung) und beim Rückgang stationärer Fälle, weist aber Defizite bei Impfquoten, tagesklinischen Eingriffen und regionalen Finanzabweichungen aus.
einfache MehrheitXXVIII26.02.2026
Bericht
Gesundheit
Schwerpunkte
Die Gesamtausgaben für das Gesundheitswesen 2023 (36 677 Mio. €) überschritten die Ausgabenobergrenze um fast 14 %.
Auf Länderebene wurden 2025 18 708 Mio. € budgetiert – das liegt 5,4 % unter der jeweiligen AOG.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen unterschritten ihre AOG 2025 um nur 0,4 % (16 749 Mio. € vs. 16 817 Mio. €).
Die Zahl der Primärversorgungseinheiten (PVE) stieg von 53 im Jahr 2024 auf 77 Ende 2024, das entspricht einem Zuwachs von 21 %.
Kaniak wirft der Regierung vor, das Gesundheitssystem durch immer höhere Budgets nur zu kaschieren, statt strukturelle Probleme wie den Ärztemangel anzugehen. Er betont, dass die steigenden Kosten nicht zu einer besseren Versorgung führen.
Die SPÖ wirft der FPÖ vor, durch Privatisierung und Beitragssenkungen das öffentliche Gesundheitssystem geschwächt zu haben. Im Gegensatz dazu setzt die aktuelle Regierung auf den Ausbau von Primärversorgungseinheiten und soziale Entlastungen wie kostenlose Impfungen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.