Grüner Bericht 2025 – Lage der österreichischen Landwirtschaft
abgestimmt am
15.10.2025
Zusammenfassung
Der Grüne Bericht 2025 analysiert die österreichische Land‑ und Forstwirtschaft: leicht rückläufige Betriebszahlen, steigende durchschnittliche Betriebsgröße, positive Einkommensentwicklung dank öffentlicher Förderungen, aber weiterhin regionale Ungleichheiten und Preisunsicherheiten.
einfache MehrheitXXVIII15.10.2025
Bericht
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Die Gesamtzahl landwirtschaftlicher Betriebe sank leicht auf 152 660, wobei die durchschnittliche Betriebsgröße weiter zunahm.
Öffentliche Förderungen (GAP‑Budget) beliefen sich 2024 auf rund 2,65 Mrd. € und machten etwa 14 % des Gesamtertrags aus.
Durch das Impulsprogramm und höhere ÖPUL‑Zahlungen stiegen die durchschnittlichen Einkünfte vieler Betriebe, besonders bei Rinder‑ und Milchvieh.
Bergbauernbetriebe erhalten höhere Ausgleichszulagen, was zu einem überdurchschnittlichen Einkommen führt.
Peter Schmiedlechner (FPÖ) wirft der Regierung vor, die heimische Landwirtschaft durch Tatenlosigkeit und widersprüchliche Politik zu gefährden. Er fordert Steuerentlastungen für Bauern und einen Stopp von Lebensmittelimporten.
Die ÖVP-Abgeordnete Georg Strasser betont die Bedeutung hoher Agrarförderungen und fordert Planungssicherheit sowie faire Wettbewerbsbedingungen für die heimische Produktion. Zudem weist sie die Verantwortung für hohe Lebensmittelpreise von den Bauern zurück und greift die FPÖ politisch an.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.