Der VKI berichtete über 236 Verbraucher‑Klagesachen im Jahr 2024, darunter Musterprozesse, Verbandsklagen und Abmahnungen zu Themen wie Energiepreise, digitale Dienste, Wettbewerbsrecht, Telekommunikation, Banken, Versicherungen, Reisen und Datenschutz.
einfache MehrheitXXVIII19.11.2025
Bericht
Handel
Industrie
Vereinsleben
Versammlungsfreiheit
Unternehmen und Wettbewerb
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Der VKI hat im Jahr 2024 zahlreiche Abmahn‑ und Verbandsverfahren gegen unzulässige Preisanpassungsklauseln von Energie‑ und Fernwärmeanbietern eingeleitet, um leistbare Energie für Verbraucher sicherzustellen.
Im digitalen Bereich wurden Verfahren gegen Plattformen wie TEMU und Amazon Prime eingeleitet, um die Einhaltung von Informationspflichten (Digital Services Act, FAGG) und den Schutz Minderjähriger sicherzustellen.
Im Wettbewerbsrecht wurden irreführende Produktaufmachungen (z. B. Gröbi‑Waldbeere, Römerquelle) und Praktiken wie Skimpflation und Shrinkflation angefochten.
Im Telekommunikationssektor wurden unzulässige Preiserhöhungen, undurchsichtige Servicepauschalen und irreführende Werbeaussagen (z. B. „€ 0,--“ bei Smartphones) gerügt.
Der FPÖ-Abgeordnete Peter Wurm kritisiert die chronische Unterfinanzierung des VKI. Er fordert eine Verdoppelung des Budgets von 5 auf 10 Millionen Euro, um die wichtige Arbeit für die Bürger zu unterstützen.
Wolfgang Kocevar (SPÖ) hebt die wichtige Arbeit des VKI für Verbraucher hervor. Er kritisiert politische Angriffe auf die Sozialpartner, da diese die finanzielle Basis für den Konsumentenschutz untergraben könnten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.