Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rettungsdienst zwischen Tirol und Südtirol
abgestimmt am
10.07.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Bundesregierung auf, mit Italien ein bilaterales Abkommen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rettungsdienst zu schließen, um rechtliche Hürden abzubauen und die Effizienz von Rettungseinsätzen in den Grenzregionen zu erhöhen.
einfache MehrheitXXVIII10.07.2025
Entschließung
Gesundheit
Trentino-Südtirol
Schwerpunkte
Die Bundesregierung soll unverzüglich Verhandlungen mit Italien aufnehmen, um ein bilaterales Abkommen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rettungsdienst zu schließen.
Das Abkommen muss die wechselseitige Anerkennung von Qualifikationen und Befugnissen des Rettungspersonals sicherstellen, damit Einsatzkräfte beider Länder ohne zusätzliche Bürokratie tätig werden können.
Klare Regelungen für grenzüberschreitende Einsätze sollen Verfahren für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen, die Nutzung von Blaulicht und die Mitführung von Medikamenten festlegen.
Eine intensivere Koordination zwischen den Leitstellen in den Grenzregionen soll gewährleisten, dass das nächstgelegene Rettungsmittel eingesetzt und Patienten zum geeignetsten Krankenhaus transportiert werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.