Der Antrag verlangt, dass das AMA‑Gütesiegel nicht mehr an Produkte vergeben wird, die Soja aus Südamerika enthalten, weil ein Teil davon auf illegal gerodeten Flächen angebaut wird. Ziel ist mehr Transparenz für Verbraucher und weniger Abholzung im Amazonas.
einfache MehrheitXXVII20.05.2021
Entschließung
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Die Bundesregierung soll die Vergabe des AMA‑Gütesiegels anpassen, sodass Produkte mit nicht‑europäischem Soja‑Eiweiß nicht mehr das Siegel erhalten dürfen.
Durch die Kennzeichnung sollen Verbraucherinnen und Verbraucher transparent über die Herkunft von Sojaprodukten informiert werden.
Die Maßnahme zielt darauf ab, die Abholzung des Amazonas zu reduzieren, indem illegal gerodete Flächen für Sojaanbau vermieden werden.
Gleichzeitig soll die heimische Sojaproduktion gefördert werden, um die Abhängigkeit von Importen zu verringern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.