Versorgung im niedergelassenen ärztlichen Bereich – Prüfung und Reformbedarf
abgestimmt am
14.10.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof hat die ärztliche Versorgung im niedergelassenen Bereich geprüft und festgestellt, dass Planungsunsicherheiten, unbesetzte Stellen und steigende Honorare das System belasten. Er empfiehlt verbindlichere Versorgungsaufträge, bessere Datenbasis und ein Monitoring von Öffnungszeiten sowie Wartezeiten.
einfache MehrheitXXVII14.10.2021
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die aktuelle ärztliche Versorgung ist unzureichend geplant; es fehlt an verbindlichen Versorgungsaufträgen und klaren Zielvorgaben.
Unbesetzte Planstellen (ca. 4,5 %) und regionale Unterschiede führen zu Versorgungsengpässen, besonders in ländlichen Gebieten.
Die Honorare der Vertragsärztinnen und -ärzte steigen deutlich über die Inflationsrate, jedoch fehlt Transparenz über Praxis‑Kosten und Arbeitszeiten.
Die Öffnungszeiten konzentrieren sich stark auf den Vormittag; Tagesrandzeiten werden von Patientinnen und Patienten nachgefragt, aber nicht ausreichend abgedeckt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.